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  Kartenvorverkauf:  

Verkehrsverein Tübingen an der Neckarbrücke,Telefon (0 70 71) 91 36-0,
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Januar/Februar 2022

 

Das Vorstadttheaterteam ist derzeit dabei, mögliche Veranstaltungen zu sondieren. Im Folgenden sehen Sie das vorgesehene Programm bis Mitte Februar. Immer unter Vorbehalt der weiteren Corona-Entwicklung.

Derzeit gilt 2G+, Geboosterte sind von der Testpflicht befreit. Abstandsregeln sind einzuhalten, es besteht Maskenpflicht. Und nur eine deutlich reduzierte Anzahl von Gästen dürfen in den kleinen Saal.

Aus diesem Grund bitten wir Sie um Kartenreservierung, damit wir einen Überblick über die Platzverteilung bekommen. Bitte geben Sie bei mehreren Karten auch an, wie viel Personen jeweils aus einem Haushalt kommen.

Kartenvorbestellungen unter https://www.vorstadttheater.de/index.php/kontakt

Bleiben Sie uns gewogen. Und: Bleiben Sie gesund!!

 


 

Veranstaltung ist aufgrund coronabedingt begrenztem Platzangebot auverkauft!!!

 

Freitag, 21. Januar, 20 Uhr, Eintritt 12 Euro, Studierende und Schüler(innen) 9 Euro

 

"Einfach Weill"

 
Ein biographisches Konzert. Von den wilden 20er Jahren Berlins bis an den Broadway New Yorks.                 
Regina Greis (Gesang) und Klaus Hügl (Piano)
 
Die außergewöhnliche Biografie Kurt Weills hat es wirklich in sich. An seiner Seite als Muse, Partnerin und immer mal wieder Ehefrau die freiheitsliebende Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin Lotte Lenja. Gemeinsam mit Brecht landet er 1928 den Coup mit der „Dreigroschen Oper“, seinem hierzulande bekanntesten Werk. 1934 floh er vor den Nazis über Paris in die USA. Und auch dort wird er als Komponist geschätzt und gefeiert. Der Musikkritiker Andrew Porter schrieb über ihn: „So wie man in Händel den großen Komponisten Englands sieht, kann man Weill als den großen Komponisten Amerikas ansehen.
 
Und genau mit diesen Songs erzählen, singend und spielend, Regina Greis (Gesang) und Klaus Hügl (Piano) aus dem Leben von Kurt Weill. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Chansonprogramm, bei dem Zeitzeugen genauso zu Wort kommen, wie das schillernde Künstlerpaar selbst. Lassen Sie sich mit diesem „kurtweilligen“ Abend in eine spannungsgeladene Zeit entführen. Das Projekt wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
 
Regina Greis studierte Operngesang und Liedgestaltung bei Mizuko Shirai an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Aktuell spielt sie am Stadttheater „Die Tonne“ Reutlingen in der Produktion „Keine Macht für Niemand“. Zuletzt tourte sie in Begleitung von Ayten Sabety (Piano) mit ihrem Chansonprogramm „How to be a woman“ durchs Ländle. Die freiberufliche Sängerin und Gesangslehrerin arbeitet vorwiegend im Raum Tübingen.
 
Klaus Hügl hat Kammermusik und Liedbegleitung bei Eckart Sellheim an der Arizona State University (Phoenix, USA) studiert. Derzeit leitet er den katholischen Kirchenchor Schönaich und „Canto Vocale“ aus Böhringen. Er spielt beim Harlekin Theater Tübingen Theatersport, arbeitet mit Ines Martinez im Comedy-Bereich, unterrichtet an der VHS Böblingen/Sindelfingen und begleitet freiberuflich. Außerdem leitet er noch den Schönaicher Handglockenchor GLOX.
 
 

 

 

Freitag, 28. Januar, 20 Uhr,  Eintritt19 Euro, Studierende und Schüler(innen) 12 Euro                                          Samstag, 29. Januar, 20 Uhr,  Eintritt19 Euro, Studierende und Schüler(innen) 12 Euro

 

Die Liebe dauert oder dauert nicht

 

Eleonore Hochmuth singt an zwei Abenden Bertolt Brecht

 

Mit viel Liebe, künstlerisch wie thematisch, nähert sich Sängerin Eleonore Hochmuth einem
der einflussreichsten Enfant terribles der deutschen Literatur an: Bertolt Brecht.
Der Proletarierdichter hat das klassische Drama auf den Kopf gestellt. Zu seinen Innovationen
gehörte auch die Verwendung von Liedern, großenteils Gassenhauer ohne Verfallsdatum. Sie
bilden die ganze Bandbreite der Brechtschen Agenda von der Sozialkritik bis zur Liebe ab.
Auf Letztere legt Eleonore Hochmuth in ihrer exquisiten Auswahl besonderes Gewicht,
ohne dass die soziale Frage zu kurz käme. Die Sängerin zieht alle Stimmregister zwischen
Seeräuberinnenzorn, Agitprop, Antifaschismus und zarter Wehmut. Dabei geben die
Komponisten Hanns Eisler und Kurt Weill den Ton an, beide Avantgardisten, die die
Notenblätter ihrer Zeit gehörig durcheinandergewirbelt haben.

 

In Brechts Arbeitszimmer hing der Leitsatz „Die Wahrheit ist konkret“. Zur Wahrheit gehört,
dass die Liebe leicht zum Tauschobjekt wird, wenn es ums Überleben geht. Wahr ist aber
auch, dass Brecht bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tiefe Einsichten in die
selbstbestimmte Sexualität der Frau in verblüffend direkte bis betörend lyrische Worte
kleidet. So viele Dimensionen und Schattierungen der Liebe klingen an diesem Abend an –
der Titel „Die Liebe dauert oder dauert nicht“ ist Programm.

Das Leben und Schaffen des Dichters, der auch in der Lyrik eine Zeitenwende einleitete, sind
vor dem Hintergrund der Weltgeschichte zu sehen: Brecht erlebte zwei Weltkriege und
musste 16 lange Jahre im Exil verbringen. Die ständige Kriegsgefahr und die enorme
Ungleichverteilung von Gütern sind Lebensthemen, die uns angesichts der heutigen Situation
vertraut erscheinen müssen.


Am Klavier wird Eleonore Hochmuth von Chris Geisler begleitet; Manfred Menzel rezitiert
Highlights aus Brechts umfangreichem Werk und schafft einen historischen Rahmen.

 

Die Theaterlandschaft ist momentan geprägt von einem Verfremdungseffekt der ganz
besonderen Art: Besucher*innen müssen mangels Testnachweis weichen, Corona-
Bestimmungen wechseln wie das Wetter, Veranstaltungen werden abgesagt. Wir hingegen
sind eindeutig und voraussagbar: Es gilt 2G+ bei einer Saalauslastung von 30 Prozent. Da
heißt es schnell buchen für eine Veranstaltung, die dauert und vor allem wirkt – auch über den
Auftritt hinaus.

 

Eleonore Hochmuth (Gesang) • Chris Geisler (Piano) • Manfred Menzel (Moderation)

 

 

 
 
 
 
Samstag, 5. Februar, 20 Uhr, Eintritt 12 Euro, Studierende und Schüler(innen) 9 Euro

 

"Als geblüht der Kirschenbaum"

 
Ein ganz besonderer musikalischer Spaziergang mit Tania Carmen Hiby und Reiner Hiby.
 
Was Sie erwartet?
 
Seien Sie Gast, wenn zwei außergewöhnliche Künstler mit Ihnen einen exklusiven Streifzug durch die Welt der Oper und Operette unternehmen. Musikalisch reicht der Bogen von beliebten Arien und Duetten bekannter  Opern bis hin zu populären Operettenmelodien, von Scarlatti, über Mozart, Rossini, Bizet, Saint Saens, Wagner, Puccini, Lehar, Strauß, Lincke bis hin zu Tosti-Liedern und neapolitanischen Weisen.
 
Verbunden werden die musikalischen Darbietungen durch eine launige, aber auch durchaus informative Conférence - Infotainment im besten Sinne Sie erwartet ein facettenreiches Programm in einem kleinen, aber feinen Rahmen.
Liebhaber berühmter Opern- und Operettenmelodien sollten sich dieses besondere musikalische Erlebnis nicht entgehen lassen.
Tania Carmen Hiby - Sopran
Reiner Hiby - Klavier, Bariton, Conférence
 
 

 
 
Samstag 12. Februar, 20 Uhr, Eintritt 12 Euro, Schülerinnen und Schüler und Studierende 9 Euro

 

"ebbe & dieter" - Lieblingslieder

 

Dieter Krug und Ebbe Frohnmeyer singen Lieder, die für sie vor allem Eines sind: Lieblingslieder! Songs von Hannes Wader und Bob Dylan, von Paul Simon und Leonard Cohen, von Gerhard Gundermann und einigen anderen.

Ursprünglich mal gedacht als reines Wader-Programm, hat sich aus der Zusammenarbeit zweier Lieder-Enthusiasten, eine Song-Sammlung ergeben, die der Maxime folgt: Lieder müssen zärtlich sein, widerständig und kämpferisch! Sie sollen anecken, aufwühlen und dürfen auch mal zu Tränen rühren!
Ein Abend mit zwei Gitarren, zwei Stimmen und einer Botschaft: Gute Lieder sind auch immer ein Stückchen Utopie!

 

 

 

 


 
 
 
 
Donnerstag, 17. Februar, 20 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht

 

"Klaffkowski"

 

Die Tübinger Comedians Sandra Jankowski und Frank Klaffke machen Stand Up Comedy-

 

Was ist das? Das Gegenteil von Marketing. Wir sprechen ehrlich, ungeschminkt und ganz persönlich über eigene Erlebnisse und unsere Gedanken dazu. Lustig, manchmal schräg, immer humorvoll. Das Leben ist hart und nur zu ertragen, wenn man darüber lachen kann. Und das tun wir an diesem Abend eine Stunde lang gemeinsam.

 

Diese Mal geht es um die Frage-  was ist besser-  Stadt oder Land? Lastenrad oder Diesel? Veggieburger oder Nackensteak? Miethöhung oder Gartenhaus?

 

Dauer 1 Stunde ohne Pause. Der Eintritt ist frei, Spende erwünscht.

 

Reservierung per mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Angabe des Namen und Anzahl der Karten. Wir schicken euch eine Bestätigungs-Mail.

 

Weitere Termine: Fr, 11.3.22, Fr, 8.4.22

 

 

 

 
 
Samstag 19. Februar, 20 Uhr, Eintritt 12 Euro, Schülerinnen und Schüler und Studierende 9 Euro

 

DUO „Les Enfants de la Chanson“ präsentiert:

"Eine kleine Sehnsucht"

 
 
Da wird Aufmunterndes, Forderndes, Verträumtes und Nachdenkliches virenfrei ausgepackt.
Was dürfen Sie erwarten?
Wir haben noch einen Koffer in Berlin, lassen uns treiben unter dem Himmel von Paris, wo ein Akkordeonist spielt, hören das Klagelied der Serveuse Automate und den Wind, der ein Lied erzählt, entfliehen ans Meer, sind irgendwo am Strand, vermissen Youkali, beichten komplizierte Liebschaften, wären gerne ein Broadway Baby, tauchen ab ins Rotlichtviertel,
warten auf ein Schiff, stehen im Regen und stellen fest, dass im Theaternichts los ist.
 
Sie hören u. a. Lieder von Edith Piaf, Charles Aznavour, Hildegard Knef,
Marlene Dietrich, Zarah Leander , komponiert u.a. von Weill, Holländer,
Trenet, Kreissler und Sondheim.
 
Lassen Sie sich überraschen und bezaubern!
„Les Enfants de la Chanson“, das sind Andrea Weiss, Gesang &  Reiner Hiby, Klavier und Gesang

 

 

 
 
Freitag, 25. Februar, 20 Uhr, Eintritt 10 Euro

 

"Komm zu mir, sagte die Welt"

 

Wintergedichte für jede Jahreszeit von Louise Glück

Ausgewählt, übersetzt und in Klang gegossen von Günter Sopper

 

Louise Glück, Nobelpreisträgerin für Lyrik 2020, behandelt in ihren zahlreichen Gedichtbänden allgemeinmenschliche Themen, indem sie autobiographische Erlebnisse schildert, die sie aber oft durch die Sichtweise von mythologischen und historischen Figuren ins Universale hebt. Sie ist eine Meisterin lyrischer Stimmen, die in ihren Gedichten zum Sprechen kommen, ob das nun das Schneeglöckchen ist oder der Frühlingsschnee. In diesem Programm werden Gedichte aus sechs ihrer Gedichtbände miteinander verbunden, von denen bis jetzt nur drei in deutscher Übersetzung erschienen sind. Der Winter ist mit der Zeit davor und danach eine Metapher für den Übergang zwischen zwei Lebensphasen und für materielle und spirituelle Transformation.

Der  Komponist, Dichter und Rezitator Günter Sopper, bekannt als Erfinder und Moderator der „Melange am Mittwoch“ im Vorstadttheater, spielt dabei am Klavier eigens dafür komponierte Zwischenmusik.

www.soppercoaching.de