95. Melange am Mittwoch im

Vorstadttheater

Programm am 29. Januar 2020

Es geht weiter. Auch im Jahr 2020. Mit der „Melange am Mittwoch“ im Vorstadttheater in Tübingen. Und es versteht sich nach wie vor von selbst: mit einem abwechslungsreichen Programm, wie es sich für eine Melange gehört.

„Amouröses und Kulinarischesheißt das kleine Programm, das Günter Sopper aus seinem Chansonrepertoire, in dem sich Schlager der Zwanziger Jahre, eigene Chansons und u. a. solche von Georg Kreisler finden, zusammengestellt hat. Mit der von ihm von Lesungen bekannten Ausdruckskraft und Komik interpretiert er diese kabarettistischen Kleinodien, wobei er sich selbst virtuos am Klavier begleitet. In Kritiken wurde seine Stimme und Darstellungsweise oft mit der von Robert Kreis und Georg Kreisler verglichen.

Das Stuttgarter Silvesterkind Marc Bensch, Jahrgang 1980, arbeitet als Texter, Journalist und Pressesprecher des deutschen Nationalteams der Para Skilangläufer und Para Biathleten in seiner Heimatstadt. 2019 veröffentlichte er seinen Debütroman "Die unverhoffteGenesung der Schildkröte" und war Co-Herausgeber von "Wortreich - Jahrbuch des Stuttgarter Autorenstammtischs 2019". In der Anthologie sind 23 Autorinnen und Autoren aus der Region vertreten. Sechs von ihnen sind am Samstag, 1. Februar, um 20 Uhr, im Vorstadttheater zu einer Lesung zu Gast. Bei der Melange am Mittwoch stellt Marc Bensch beide Projekte vor.

Peter Weiß, bekannter und dienstältester Straßenmusiker Tübingens sowie privater Zufallsforscher wird ein Potpourri mit dem Titel "Carmen auf Abwegen" spielen, das er 1991 beim Varieté "Sowieso" im Sudhaus das erste Mal aufführte. Herr Triebold vom Tagblatt nannte es damals in seiner Kritik den "Säbeltanzbeinigen Take-Five-Tango". Die anderen Stücke bleiben noch eine Überraschung.

Sandra Jankowski und Frank Nikolaus Klaffke machen nicht nur seit Jahren erfolgreich das Theater Sturmvogel, sondern brechen jetzt auf zu neuen Ufern, Richtung Standup-Comedy. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund und werfen einen satirischen, witzigen und schmerzhaften Blick auf unsere Wirklichkeit. In der Melange spielen sie zwei brandneue Ausschnitte, die zum ersten Mal auf der Bühne zu sehen sind. Während Sandra der Frage nachgeht, warum Frauen sich gern helfen lassen und gleichzeitig heftig wütend darüber sind, erklärt Frank Nikolaus, warum wir in Deutschland zu unserem Seelenfrieden unbedingt mehr Funklöcher brauchen.

Tja, und die unermüdlichen „Stadtsheriffs von Tübingen“ sind auch im neuen Jahrwieder mit dabei. Ralf Mück (als Oberstadtsheriff Horst Müller-Thurgau, auch „Hodde“ genannt“) und Uwe Kaiser (als Universitätsstadtunteramtsanwärter Manfred Traurig, besser bekannt als „d'r Knöllchen-Manne“. Als „Tagblatt“ übersetzt Albrecht Ackermann notfalls ins Hochdeutsche. Durchs Programm führen Uwe Kaiser und Ralf Mück