Melange am Mittwoch im Vorstadttheater

am 10. Oktober 2018 – Programm

 

 

Du & Ich“ - das sind die Sängerin und Songwriterin Renate Sieblitz-Obermeier alias Diereni und Uli Kalbrecht (der Uli) am Klavier. Sie präsentieren an diesem Abend Lieder von Hildegard Knef und weiteren Künstlerinnen. Diereni wuchs mit Hausmusik auf: Papa am Akkordeon oder an der Mundharmonika, zusammen mit der Schwester an der obligatorischen Blockflöte oder Gesang. Im Tanz fand  Dierenis Musikleidenschaft ein Zuhause. Sie tanzte auf kleineren und mittleren Bühnen. Nach ihrer Rückkehr aus den USA, wo sie viele Jahre lebte, begann sie mit Turniertanz.  Aufgrund einer plötzlichen, schweren Krankheit musste sie dies leider abrupt beenden. Doch wer die Musik in der Seele und im Körper trägt, für den gibt es kein Entrinnen! So wechselte Diereni zum Gesang, wo sie nun seit mehr als 20 Jahren ihre musikalische Heimat fand. Genau wie Diereni wuchs auch Uli mit Musik auf. Mit schon sieben Jahren erlernte er das Akkordeon spielen. Ab 10 Jahren kam das Klavierspielen dazu und bereits mit vierzehn spielte Uli in einer Band. Es folgten diverse Bands; unter den bekanntesten ist wohl "Jackpot" und aktuell spielt er noch in der T-Bone Blues Band.

Den literarischen Teil übernehmen diesmal drei Autoren aus der Gruppe der „LiteRatten“: Anke Laufer, Klaus-Dieter Reichert und Jutta Schönberg. Sie werden in sich abgeschlossene Kurztexte aus ihrem neuesten Program „Animalisch“ lesen. Ganz ohne Worte kommt dabei der Pantomime Uwe Bittes aus: Vielsagend, gestenreich, bissig

Auf vielfachen Wunsch wird dann noch vor der Pause und zum Abschluss des Abends Wolfgang Gruber die Gelegenheit haben, virtuos mit einfühlsamem Musikgefühl und hoher Fingerfertigkeit Eigenkompositionen auf dem Akkordeon dem Publikum nahe zu bringen. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie! Da Wolfgang Gruber auch ausgewiesener Aznavour-Fan ist, darf mit Sicherheit ein Lied dieses kürzlich verstorbenen großen Künstler nicht fehlen.

Ralf Mück (als Oberstadtsheriff Horst Müller-Thurgau, auch „Hodde“ genannt“) und Uwe Kaiser (als Universitätsstadtunteramtsanwärter Manfred Traurig, besser bekannt als „d'r Knöllchen-Manne“) ziehe nach der Pause als „Stadtsheriffs von Tübingen“ mal wieder nach einer kurzen Pause vom Leder. Da kommt wie immer auch Wolfgang Gruber am Akkordeon zum Einsatz, Tagblatttranslater Albrecht Ackermann übersetzt notfalls ins Hochdeutsche.

Durchs Programm führen Uwe Kaiser und Ralf Mück.