Melange am Mittwoch im Vorstadttheater

Programm am 31. Januar 2018

 

Auch im Jahr 2018 geht sie weiter, die „Melange am Mittwoch“ im Vorstadttheater in Tübingen. Zum inzwischen sage und schreibe 82. Mal!!

 

Pulsierende Rhythmen, Gitarrenklänge und Tanz voller Leidenschaft. Poesie, Energie, Charme und Feuer. Flamenco ist mehr als eine Form der Kunst, er ist unmittelbar Ausdruck der Gefühle und der Seele. Er ist das Lebensgefühl Andalusiens und Eintauchen in eine andere Welt.

 

Schon einmal begeisterte Karin Mohr das Melange-Publikum mit ihrem Flamenco. Ihre erste Begegnung mit diesem Tanz hatte sie 1998 bei Silvia Cabanillas und später Leila Adjemi. Durch regelmäßige Teilnahme an Workshops der internationalen Meister des Flamencos in Spanien, Schweiz und Deutschland und regelmäßigem Training entwickelte sich ihre eigene Art des Tanzes und des individuellen Ausdrucks. Tanz: Karin Mohr, Gitarre: Ralf Harwardt, Querflöte: Mara Ziegler, Percussion: Gert Baumhauer

 

Ein „Neuling“ bei der Melange ist Johannes Schweikle, der diesmal den literarischen Teil übernehmen wird. Johannes Schweikle studierte evangelische Theologie in Tübingen, Jerusalem und München. Er arbeitete als Redakteur für das Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt, von 1991 bis 1993 war er Seminarleiter an der Akademiefür Publizistik in Hamburg. Seither schreibt er als freier Autor und gibt Schreibseminare an verschiedenen Akademien. Und wohnt im Schloss in Tübingen-Bühl

 

Johannes Schweikle ist auf Reisen gegangen, um dem Schnee nachzuspüren. Zwischen Grönland und Indien hat er Menschen getroffen, die von diesem wundersamen Stoff geprägt werden. In Reportagen und Porträts erzählt der Autor von Lawinenhunden und dem Erfinder des Skilifts, von Kunstschneemachern und einem Skimarathon, der bei Vollmond ausgetragen wird. Und präsentriert Ausschnitte daraus bei der Melange.

 

Wenn nicht Liebe, was sonst“. So heißt das allerneueste Programm von Eleonore Hochmuth. aus dem sie einen kleinen Vorgeschmack bei der Melange präsentiert. Chansons & Biographisches von Georg Kreisler. Als schwarzhumoriger Chansonier vergiftete Georg Kreisler Tauben im Park, vernichtete Musikkritiker und wünschte sich ein Wien ohne Wiener. Bei ihm findet die Auseinandersetzung mit dem Bösem stets auf höchstem Niveau statt. Seine Musik schöpft aus einer Fülle der Klassik, seine Sprachakrobatik, seine Musikparodien öffnen Türen zu einer anderen Wahrnehmung des Lebens. Eleonore Hochmuth singt zu den bekannten „bösen“ Liedern auch leisere Lieder dieses genauen Beobachters, des feinsinnigen, wortgewandten Philosophen. Dabei wird sie großartig von Ayten Sabety am Piano begleitet. Der Schauspieler und Kabarettist Manfred Menzel lässt die bewegte Lebensgeschichte des Quersängers Revue passieren.

 

Und noch etwas Neues in der Melange: Jonglage! Jonglieren ist kein Einzelsport. Die beiden im Jonglierverein „Jonglaria e.V.“ aktiven Jongleure, Freya und Nico, haben sich zusammengetan und selbst eine Nummer entworfen.Eine Mischung aus Jonglage und Schauspiel: Beide Jongleure treten (zum zweiten Mal öffentlich) als Kinder verkleidet auf. Sie spielen und streiten miteinander; mit und um ihre heiß geliebten Jonglierkeulen. Ausnahmsweise vor der Bühne.

 

Klar, dass auch im neuen Jahr die „Stadtsheriffs von Tübingen“ wieder mit dabei sind. Mit ihrer nunmehr 127. Folge: Ralf Mück (als Oberstadtsheriff Horst Müller-Thurgau, auch „Hodde“ genannt“) und Uwe Kaiser (als Universitätsstadtunteramtsanwärter Manfred Traurig, besser bekannt als „d'r Knöllchen-Manne“. Als „Tagblatt“ übersetzt Albrecht Ackermann notfalls ins Hochdeutsche, Wolfgang Gruber setzt am Akkordeon wie gewohnt virtuos die musikalischen Akzente.

 

Wie immer darf in der ersten „Melange“ des Jahres der traditionelle Neujahrskanon von Christian Schomers nicht fehlen, der vom Publikum mitgesungen werden kann!

 

Durchs Programm führen Günter Sopper und Ralf Mück.